Definition
Der Revier- und Streifendienst (oft auch Funkstreifendienst genannt) ist eine mobile Sicherheitsdienstleistung, bei der Sicherheitskräfte in festgelegten Zeitintervallen oder zu unregelmäßigen Zeiten mehrere Objekte innerhalb eines Reviers anfahren. Im Gegensatz zum stationären Objektschutz ist die Sicherheitskraft nicht dauerhaft vor Ort, sondern führt Kontrollgänge und Verschlussprüfungen durch.
Kernaufgaben des Streifendienstes
Ein Revierfahrer übernimmt während seiner Tour vielfältige Sicherheitsaufgaben:
- Verschlusskontrollen: Prüfung von Türen, Toren, Fenstern und Zaunanlagen auf ordnungsgemäßen Verschluss.
- Zustandskontrollen: Überprüfung von technischen Anlagen (z. B. Heizung, Kühlung) und Meldung von Unregelmäßigkeiten (z. B. Wasserrohrbruch).
- Prävention: Die sichtbare Präsenz des markierten Sicherheitsfahrzeugs und der uniformierten Kräfte wirkt abschreckend auf potenzielle Täter (Präventivwirkung).
- Gefahrenabwehr: Feststellung von unbefugten Personen auf dem Gelände oder Beseitigung von Brandlasten.
- Öffnungs- und Schließdienste: Pünktliches Auf- oder Zusperren von Gewerbeobjekten oder Parks.
Nachweisbarkeit durch Wächterkontrollsysteme (WKS)
Moderne Revier- und Streifendienste nutzen digitale Wächterkontrollsysteme. Dabei scannt die Sicherheitskraft an strategischen Punkten des Objekts fest installierte Kontrollpunkte (NFC-Chips oder QR-Codes). Dies garantiert dem Kunden eine lückenlose und manipulationssichere Dokumentation der durchgeführten Kontrollgänge.
Für wen eignet sich der Revierdienst?
Dieser Dienst ist eine kosteneffiziente Lösung für Kunden, die keinen 24/7-Sicherheitsdienst vor Ort benötigen, aber dennoch sicherstellen wollen, dass ihr Eigentum (z. B. Baustellen, Gewerbeparks, Autohäuser oder Privatresidenzen) regelmäßig überprüft wird.
« Back to Glossary IndexExperten-Tipp: Die Kombination aus einer Alarmanlage (Technik) und dem Revierdienst (Mensch) bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den gewerblichen Objektschutz.